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Martin Schröter
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Offener Brief an Alexander Dobrindt und die anderen Direktkandidaten

Lieber Alexander Dobrindt,

nach bald vier Jahren als Bundesverkehrsminister haben Sie Urlaub verdient, und er sei Ihnen von Herzen gegönnt. Allerdings haben die Bürger Sorgen, und gerade jetzt ist die Zeit, darauf in unserem gemeinsamen Wahlkreis einzugehen:

Was wird mit unseren Diesel-PKW, müssen wir neben Wertverlust nun auch Fahrverbote hinnehmen?

Warum verhandelt die Bundesregierung mit Ihrer maßgeblichen Beteiligung, sehr geehrter Herr Dobrindt, in Brüssel Grenzwerte für Schadstoffe von Diesel-PKW, die die Industrie nicht einhalten kann? Warum läßt vor diesem Hintergrund das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg, das unter Ihrer Weisung steht, Dieselmotoren zu, die offensichtlich ungeeignet sind?

In den USA werden die Bürger, sagen wir es lieb, für diese Schummeleien finanziell entschädigt. Warum nicht bei uns?

Der Bund – federführend sind Sie, sehr geehrter Herr Dobrindt, ist zu 26% an der GmbH Flughafen Berlin-Brandenburg beteiligt, der zu einem Synonym für die Vernichtung von Steuergeldern geworden ist. Wie geht es weiter, wird der Flughafen jemals fertig, und wird die GmbH einmal Gewinne erwirtschaften?

Warum haben Sie sich bei uns im Oberland nicht dafür eingesetzt, daß die Eisenbahnstrecke Mittenwald – Garmisch-Partenkirchen – Weilheim – München zweigleisig ausgebaut wird? Laut Bundesverkehrswegeplan ist die Strecke nicht im „vordringlichen Bedarf“, obwohl dies offensichtlich anders sein müßte.

Warum geht nichts voran beim Wanktunnel, obwohl Partenkirchen im Verkehrsstau erstickt?

Warum streiten sich Ihre Behörden jahrelang mit dem B.U.N.D., obwohl auch dieser den Kramertunnel will?

An dieser Stelle möchte ich Sie von der Maut verschonen, obwohl auch diese im Stau steht, sondern vielmehr nach dem Baustellenmanagement fragen: Warum gelingt es uns nicht, daß auf Autobahnbaustellen angesichts unserer notleidenden Infrastruktur, auch nachts und am Wochenende gearbeitet wird?

Warum werden auf Autobahnen kilometerlange „Baustellen“ eingerichtet, obwohl sogar tagsüber dort nichts geschieht?

Die Bürger interessieren sich auch für andere Fragen, für die Sie Verantwortung tragen, wie die Flüchtlings- oder die Europapolitik.

Kurz und gut, es ist höchste Zeit, daß im Wahlkreis Weilheim eine Kandidatendebatte stattfindet, so wie in vielen anderen Wahlkreisen auch.

Stellen Sie sich den Fragen der Bürger. Im Schaukelstuhl sollte man nicht in den Bundestag gelangen.

Mit herzlichen Grüßen
Martin Schröter.


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